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PlusPerfekt Edition Business

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Business-Outfits und Dresscodes für Powerfrauen | Top-Designer wie Guido Maria Kretschmer, Eva Lutz (Minx & Sallie Sahne), Johanna Timmer (Yoek Fashion) und Anna Scholz im Interview. Exklusive Modestrecken mit Models in Größe 42 bis 52. Inspirierende Artikel für mehr Selbstsicherheit und die nötige Power am Arbeitsplatz.

FASHION Let´s Talk

FASHION Let´s Talk About Business Guido Maria Kretschmer Lieber Guido, viele Länder haben einen typischen Modestyle für den sie bekannt sind. Gilt das auch für Deutschland? GMK: Ich denke schon, dass wir einen eigenen Style haben. Viele im Ausland würden sicher auch den Hamburger Style, dieses Hanseatische, als Style bezeichnen. Wir haben die Bayern, die mit den Dirndln auch weltweit berühmt sind und wir haben auch den Berliner Style, der für Lässigkeit steht, sehr unkonventionell ist, mit viel Layering. Ich glaube also auch, dass wir einen bestimmten Style haben - so wie viele andere Länder auch. In vielen Unternehmen sind Business Dresscodes Pflicht, findest du das noch zeitgemäß? GMK: Absolut, Stichpunkt Corporate Fashion: Das heißt natürlich auch Identifikation mit dem Unternehmen, aber auch, dass Menschen das Gefühl haben: Wenn ich eine Uniform trage, also Corporate Fashion, schlüpfe ich auch in eine neue textile Rolle. Man vertritt dadurch ein Unternehmen und ist dadurch Gesprächsführung: Christine Scharf auch selbst geschützt. Das hilft auch in mehrerer Hinsicht: sich einzubringen und aber trotzdem gleichzeitig auch immer das Unternehmen zu repräsentieren. Designer sind Freigeister, könntest du dich einem strengen Dresscode im Business unterordnen? GMK: Ja absolut! Wenn es Sinn macht, dann bedeutet der richtige Look auch Freiheit, denn ein strenger Dresscode kann auch beschützen, das muss man immer wieder sagen. Er gibt den Menschen die Möglichkeit, zu erkennen, wer ihr Gegenüber ist und das wird eh mit Persönlichkeit gefüllt: Keine Uniform, kein Look kann so extrem sein, dass er die Persönlichkeit des Menschen platt macht. Ein wichtiges Business Meeting steht an, was ziehst du an? GMK: Es kommt auf das Business Meeting an: Wenn ich selbst etwas brauche, dann mache ich was ich will (lacht). Wenn ich denke, ich muss Teil einer Geschichte sein, dann bin ich natürlich schick angezogen. Ich würde sagen, in aller Regel habe ich meist einen eher zurückhaltenden, schicken sowie vorsichtigen Look, der nicht übertrieben gestylt ist aber eben auch nicht nachlässig. Das ist mein bestes Rüstzeug. Kleiner Rückblick: Kannst du dich noch daran erinnern, was du bei deinem ersten Bewerbungsgespräch getragen hast? GMK: Da muss ich ganz ehrlich sein, ich hatte das große Glück, dass ich mich nie richtig bewerben musste, wenn ich das so sagen darf (lacht). Aber ich glaube, dass ich immer etwas anhätte, das mir gut gefallen würde und vermutlich dann auch von mir selbst genäht wäre. Was ist für dich der wichtigste Punkt worauf man bei einem Business Look achten sollte? GMK: Ich glaube, man sollte zeigen, dass man offen ist für das was um einen pas- Guido Maria Kretschmers Designerkarriere begann mit selbstgenähten Kleidungsstücken auf Ibiza. 1987 gründet er „GMK by pepper“ sowie „Guido Maria Kretschmer Corporate Fashion“, designt Unternehmenskleidung für Konzerne, Hotelketten und Fluglinien. 2004 legt er den kreativen Fokus auf Cocktail- und Abendkleider, er gründet „Guido Maria Couture“. 2005 zeigt er seine Kreationen erstmals auf der Berlin Fashion Week. Seit 2012 ist er das Gesicht der TV-Sendung Shopping Queen. Guido Maria Kretschmer ist Botschafter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. siert. Es ist sehr wichtig, dass man einen cleanen und offenen Style hat. Ein Look der nicht so polarisiert, dass alle nur auf deine Bluse schauen. Ein Look der dem Gegenüber auch signalisiert, dass man offen ist und das man sich freut, auf das was auf einen zukommt. Selbstverständlich hängt der Dresscode auch immer davon ab, wer dein Gegenüber ist. Wie interpretierst du Business in deiner Kollektion? Spiegelt es sich darin wieder? GMK: Business gehört für mich immer dazu, es gehört zum Leben. Business heißt eigentlich auch, dass man unterwegs ist, Menschen trifft, mit denen man auch arbeitet und mit denen man geschäftlich zu tun hat und das ist Teil der Garderobe. Hier gibt es Styles, die man sehr einfach casual wirken lassen 50 | PlusPerfekt Edition Business PlusPerfekt Edition Business | 51

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